Virtuelle Musik – gekommen, um zu bleiben

Das Konzertgeschäft steht weiterhin auf sehr wackligem Boden. Auch auf absehbare Zeit werden Veranstaltungen nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden können. Wenngleich das wohl die richtige Entscheidung ist, um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind damit weiterhin viele Menschen in der Musikindustrie gefährdet - insbesondere Künstler und Veranstalter, die mehr denn je auf Tourneen angewiesen sind, um über die Runden zu kommen. Aber es gibt zumindest ein wenig Hoffnung. Was bislang als Nische galt, erweist sich jetzt als einer der besten Wege, um mit den Fans in Kontakt zu bleiben und wenigstens etwas Geld zu verdienen: Livestreaming. So…

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Wie man eine echt unechte Party feiert

Angesichts der wenig erfreulichen Perspektive, dass grössere Clubparties auf lange Sicht noch nicht stattfinden werden können, lässt sich entweder auf Outdoor Events ausweichen oder tatsächlich mal intensiv darüber nachdenken, ob sich zumindest ein Teil des Partyerlebnisses nicht auch online erzeugen lässt. So ähnlich dachten wohl auch die Macher des Co-Reality Collectives, also sie bereits im April die erste Ausgabe ihrer „realest Party on the internet“ veranstalteten. Das interessante an der mittlerweile 9. Onlineparty ist, dass dazu wenig mehr benötigt wird als die Videokonferenzsoftware Zoom, die jeder von uns mittlerweile mindestens einmal irgendwo ausprobiert haben dürfte. Einmal mehr zeigt sich…

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Eine kurze Einführung zu virtuellen Konzerten

Das Digitale hat schon lange Einzug in die Musik gehalten. Sei es bei der Produktion und Vermarktung oder der Distribution. Konzerte hingegen galten bislang als nicht transformierbar. Zu wichtig sind dabei Faktoren, die eine menschliche Präsenz erfordern. Schlange stehen am Eingang, das Bier an der Bar und sich gemeinsam vor der Bühne drängen und den Kopf wippen lassen. All das fehlt erst einmal bei virtuellen Konzerten. Und so fristete dieses Thema, genauso wie das virtuelle Musizieren, und die dazu nötige Technologie ein Nischendasein, dass nur die Nerds begeistern konnte. Die Covid-19 Pandemie hat auch das schlagartig geändert und das…

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Social VR Plattformen als Veranstaltungsort

Ein Gastbeitrag von Jan Fiedler In Zeiten einer Pandemie ist es für Musiker schwer bis unmöglich, Konzerte vor Live-Publikum zu geben. Virtuelle Plattformen, die 3D Welten mit Avataren für sozialen Austausch ohne Kontakt in der realen Welt anbieten, können da eine Alternative sein.Es muss dabei nicht immer gleich so groß sein wie das Konzert von Travis Scott im Spiel "Fortnite", das 27 Millionen Zuschauer aus der ganzen Welt hatte oder Lindsey Stirlings Konzert in der Plattform "Wave", die mithilfe von Motion Capturing jede Ihrer Bewegungen auf einen Avatar, der nach ihren Wünschen gestaltet worden war, übertrug. Oder wie in…

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Videokonferenz

Videokonferenzen gibt es nun schon sehr lange. Aber auch seit die technischen Möglichkeiten deutlich gewachsen sind (Skype, Facetime) und die Anwendung im privaten Umfeld zunahm, blieb die Nutzung im Geschäftskontext weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Das hat sich nun radikal geändert und in nur wenigen Wochen gibt es wohl kaum jemanden, der noch keine Besprechung per Video abgehalten hat. Die Tools dafür finden zwar vor allem bei geschäftlichen Besprechungen ihren Einsatz, lassen sich aber ebenso dafür einsetzen, gesamte Konferenzen abzuhalten. Vorträge und Paneldiskussionen lassen sich damit ebenso durchführen, wie Breakout-Sessions und andere etwas interaktivere Formate. Dabei ist die Interaktivität…

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Eine kurze Einführung zum vernetzten Musizieren

Anmerkung des Autors: Ich bin wohl das, was man einen Techie nennt. Aus dieser Rolle heraus gibt es einiges an Wissen und Erfahrung, die ich mit euch teilen kann. Ich bin allerdings kein Musiker und begebe mich mit diesem Artikel etwas über die Schnittmenge zwischen Technologie und Musik hinaus. Also schreibt gern in den Kommentaren, wenn dieser Beitrag Korrektur oder Ergänzung bedarf. Fangen wir vorne an. Bei einer Definition. Vernetztes Musizieren, oder im englischen wahlweise networked music performance oder online real-time music (ORM) genannt, meint eine Interaktion in Echtzeit über ein Computernetzwerk, dass es Künstlern an verschiedenen Orten ermöglicht,…

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Eine kurze Einführung zu virtuellen Konferenzen.

Mit 86 Mrd Euro Umsatz ist die Eventbranche in Deutschland ein überaus starker Wirtschaftsfaktor. Nach den USA landet Deutschland damit weltweit auf Platz 2. Getragen wird diese Leistungsfähigkeiten von Branchen wie Medizin, Pharma und Chemie, Transport, Logistik und Verkehr sowie Technologie, Energie, Umwelt und Finanzdienstleistungen. Quelle: Statista Research Department, 2018 Quelle: German Convention Bureau Dabei ist die Branche einem stetigen Wandel unterworfen, der durch neue Technologien, drängenden Umweltthemen und veränderten Besucherverhalten getrieben wird. In Zeiten weltweiter Vernetzung steht eben nicht mehr der Informationsaustausch oder selbst die Präsentation eines neuen Produktes im Vordergrund. Vielmehr sind Interaktion und Partizipation gefragt. Es…

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Welche Arten virtueller Events lassen sich unterscheiden?

Dieser Markt zeichnet sich aktuell durch eine äusserst hohe Dynamik aus, was eine genaue und und länger gültige Kategorisierung erschwert. Zunächst sei aber eine wichtige Unterscheidung zwischen Digitalisierung und Virtualisierung angebracht. Digitalisierung ist mehr eine Frage des Mediums, des medialen „Materials“, wenn man so will. In diesem Sinne ist die Digitalisierung die Übertragung etwas zuvor beispielsweise Analogem in das neue Medium des Digitalen. Also ein Buch, was nun auch als eBook vorliegt, ein Dokument, das ihr als PDF abspeichert oder eben eine Veranstaltung, die in digitale Formate übertragen wird. Wenn allerdings fast alles (auch) digital ist, dann fehlt diesem…

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Wie können realistische Avatare aussehen?

Wie an anderer Stelle beschrieben unterscheiden wir der Einfachheit halber drei verschiedene Arten von Eventlösungen: Online Videokonferenzen, Virtuelle Events und Virtual Reality Events. Natürlich ist die Unterscheidung nicht immer trennscharf, aber sie hilft zur Orientierung. Die Elemente jedes Events, ob real, virtuell oder hybrid, haben wir ebenfalls vereinfacht wie folgt unterschieden: Vorträge, Panels aka Information und WissenWorkshops, Breakout Sessions aka Interaktion und PartizipationNetworking aka Austausch, Kennenlernen und das UnbekanntePrivate Räume aka vertrauliche Gespräche Die entscheidende Komponente realer wie virtueller Events ist das Networking. Was in der Realität allerdings mühelos und ungeplant funktioniert, erweist sich in der Virtualität als entscheidende…

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